Second Patrones Summer Top

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I adore the pleated neckline that comes along with the summer top from the magazine Patrones (issue 335, top 18). I already made one but I was not pleased with the top, but more due to the fabric and I had to do some other alterations instead (it wasn’t such a good idea to remove the length directly at the shoulder seam and to omit the zipper). Now I shortened the top according to the bBurda recommendations for shortening and inserted a zipper – and now I can easily put on and off the top. And with this top I participate for the first time at “Handmade on Tuesday“.
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Schnittmuster bzw. Oberteile mit einem in Falten gelegten Ausschnitt finde ich richtig toll. Ich habe mir schon ein paar Schnittmuster gespeichert, und das sommerliche Top aus der Patrones (Ausgabe 335, Schnitt 18) habe ich schon einmal genäht. Das erste Mal war auch mehr ein Versuch und wahrscheinlich war es keine gute Idee, die Mehrlänge an den Schultern rauszunehmen und dann noch den Reißverschluss wegzulassen. Ich bekomme dieses Top gerade noch über den Kopf. Daher habe ich diesmal das Top brav nach der Burda-Anleitung gekürzt und auch den Reißverschluss berücksichtigt – und siehe da, jetzt kann man das Top auch ganz einfach an- und ausziehen. Und damit nehme ich zum ersten Mal bei “Handmade on Tuesday“.

Sewaholic Renfrew – modified

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I have a crush on cowl necklines (or waterfall necklines) recently. Therefore I modified the Renfrew pattern according to the many tutorial that can be found on the web. In general, it worked out nicely, but I wished the neckline would be deeper and a bit more drapey. For the next time, I will adjust the alteration accordingly. Here, I did not use the bands for finishing the sleeves and the shirt and was using the twin needle instead.
Zur Zeit bin ich von Wasserfallkrägen oder anderen fließenden Krägen total begeistert. Das Shirt Renfrew von Sewaholic bietet ja schon einen solchen Kragen, ich wollte aber noch eine andere Variante probieren. zum Glück bgibt das Internet eine Vielzahl an Anleitungen, wie man einen Wasserfallkragen auf ein vorhandenes Schnittmuster anwendet. Für den ersten Versuch hat das auch ganz gut geklappt. Ich dachte nur, der Ausschnitt wäre tiefer und fließender, da ich die gleiche Ausschnittlänge wie bei einem gekauften Shirt gewählt habe. Da ist wohl noch ein wenig Anpassung nötig… Wie man unschwer erkennen kann, habe ich keine Bündchen als Abschluss gewählt, sondern die Zwillingsnadel ausgepackt.
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I even had enough fabric left to make a second Renfrew shirt with contrasting bands. And it is amazing how different the two shirts appear to me. The first one is supposed for office outfits, and the latter I would rather wear in my spare time as it looks more casual.
Nachdem ich dann immer noch genügend vom Jersey-Stoff übrig hatte (naja fast genügend), habe ich ein weiteres Renfrew Shirt genäht. Für die Bündchen musste dann noch etwas schwarzer Jersey her. Ich finde es übrigens sehr interessant, wie sich die beiden Shirts zumindest in meinen Augen unterscheiden. Das erste passt meines Erachtens gut ins Büro, das zweite würde ich nur zu Hause bzw. privat anziehen.

Simplicity New Look 6122

Simplicity New Look 6122 The last time the light was again good enough, I took some pictures of a dress I sewed already for my summer holidays on Mallorca. Only after I came back from holidays, I realized I did not take any pictures of my holiday dresses “in action” which is a pity.

The dress is Simplicity New Look 6122 and the pattern is from the magazine “Meine Nähmode”, issue 02/2013. I had to make some minor alterations. First of all, I shortened the skirt and the straps. I narrowed the upper front part in the middle (~ 2cm) as I read that the neckline is quite deep. In general, this was a good idea, but made it a bit tight around the waist. The next time I might try it by narrowing only the neckline. I reinforced the front waist band and the straps with a solid fabric (used as lining), the dress itself is made of jersey. The skirt is lined with elastic lining. I always prefer to add a lining to my dresses. Most of the times, I just duplicate the dress or skirt part. The skirt is supposed to be gathered which I do not like that much (as I did with Simplicity 3503). So I decided to ease the fullness by adding pleats instead and opted for box pleats. It now flatters my figure so much better.

Vor kurzem war das Licht in der Wohnung so gut, dass ich auch daran gedacht habe, ein paar Bilder von den Kleidern zu machen, die ich bereits für meinen Sommerurlaub auf Mallorca genäht habe. Mir ist ja dummerweise erst nach dem Urlaub aufgefallen, dass es keine Fotos von mir in den neuen Kleidern gibt. Was echt schade ist, allein auf dem Hotelgelände gab es ein paar wirklich schöne Ecken für Fotos. 

Das Kleid ist Simplicity New Look 6122 und stammt aus der Zeitschrift “Meine Nähmode”, Ausgabe 02/2013 (eine tolle Ausgabe). Beim Kleid gab es die üblichen Änderungen. Als erstes wie immer: Kürzen! Den Rock und die Träger. Nachdem ich gelesen hatte, dass der Ausschnitt sehr weit fällt, habe ich das vordere Oberteil am Stoffbruch um 2 cm verkleinert. Für den Ausschnitt eine gute Idee, an der Taille wurde es nun etwas eng (den vorderen Taillenbund habe ich ja auch mit festem Stoff gefüttert). Aber da der Rest des Kleides aus Jersey ist, bewegt sich alles noch im Rahmen. Bei einem nächsten Mal dann eben keilförmig zum Ausschnitt hin, da ich es sehr praktisch finde, nicht nur den vorderen Taillenbund sondern auch die Träger mit festem Stoff gefüttert zu haben. Der Rock hat dagegen ein elastisches Futter. Ich füttere fast immer meine Kleider – dazu verwende ich die Schnittteile einfach nochmals. Klappt die meiste Zeit sehr gut. Laut Anleitung hätte man das Rockteil raffen müssen, aber das mag ich nicht so. Ich finde, das trägt bei mir unnötig auf. Diesen Eindruck habe ich bei Simplicity 3503, das einzige was mir am Kleid nicht so gut gefiel. Also war klar, dass ich die Mehrweite einfach in Falten lege und habe mich für Kellerfalten vorne und hinten entschieden. Und ich persönlich finde, dass es definitiv viel viel besser aussieht.

Colette Sorbetto Top

Colette Sorbetto Top The last simplicity top for my mother was easy to sew, but did not have a great fit. Then I remembered that Colette Patterns are designed for a C cup, so I decided that their pattern might be a better start. I chose the free Sorbetto pattern just to figure out if it works out more nicely. After the first muslin it got clear that I still need to do some alterations. I had to go down a size and do a FBA instead. Otherwise the back would have been too big. And the next muslin was fitting quite well, so I went ahead with the good fabric. Well, at least the first fabric was easy to work with – the other fabric was a thin, slippery and fraying mess.

Kürzlich habe ich ja über das Simplicity 6163 Top für meine Mutter berichtet. Es war zwar leicht zu nähen, hat abr nicht so gut gepasst. Bevor ich groß mit irgendwelchen Anpassung anfange, wollte ich es erst noch mit dem freien Schnittmuster von Colette Patterns versuchen (Sorbetto Top), da ich mich erinnern konnte, dass diese Schnitte für ein C-Körbchen ausgelegt sind. Das erste Probemodell zeigte schnell, dass auch hier noch weitere Änderungen nötig sind. Ich wählte also eine Größe kleiner, damit es am Rücken passt, und für die dann nötige Oberweite habe ich eine FBA durchgeführt. Und siehe da, das zweite Probemodell hat viel besser gepasst. Ich konnte also mit den dafür vorgesehenen Stoffen weitermachen. Den ersten, eine festere Baumwolle, konnte ich gut verarbeiten, den zweiten (müste Viskose gewesen sein) hat mich zur Verzweiflung getrieben – war er doch recht flutschig und franste stark.
Colette Sorbetto Top I finished both tops with bias binding, but only the first one I hemmed by hand. For the second one, I decided to use the machine as the thin fabric wasn’t easy to work with. I just did not enjoy it like I did it for the other one.

Beide Oberteile habe ich mit Schrägband eingefasst. Dabei habe ich das erste Top, weil es sich so gut verarbeiten ließ, sogar von Hand eingefasst. Da hat es auch noch Spaß gemacht. Beim zweiten nicht mehr – also durfte hier wieder die Nähmaschine ran.
Colette Sorbetto Top